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BascheWasser

Trinkwassergewinnung und -aufbereitung

Trinkwasser gehört zu den Selbstverständlichkeiten des Lebens, wie die Luft zum Atmen. Beim Trinken wird einwandfreie Qualität vorausgesetzt. Hierzu ist eine Trinkwassergewinnung, -aufbereitung und -versorgung auf hohem Niveau erforderlich.

Nicht nur für den Bau, sondern auch für die Unterhaltung des Trinkwassernetzes gelten höchste technische Standards, damit das Trinkwasser vom Wasserwerk oder den Quellen bis nach Hause nicht an Qualität verliert.

Herkunft und Verteilung

Grundwasser aus dem Wasserwerk Eckerde und Quellwasser aus dem Deister sind Basis für die gute Qualität des Barsinghäuser Trinkwassers.

Grundwasser

Die sechs Brunnenanlagen der Fassung Eckerde erschließen einen ergiebigen Grundwasserleiter. Er besteht aus Sand- und Kiesschichten der Schmelzwasserströme (Leine Urstromtal) der vorletzten Eiszeit. Das Grundwasser ist durch bis zu 5 Meter mächtige Lehmdeckschichten besonders geschützt.

Quellwasser

Fast 100 Jahre wurden die Ortsteile von Barsinghausen am Deisterrand im Zusammenhang mit den Folgen des Bergbaus (Versiegen der Hausbrunnen) ausschließlich mit Quell- und Stollenwasser aus dem Deister versorgt. Auch heute ist die Nutzung der acht Quellen und Stollen für die Sicherung eines ausreichenden Trinkwasserangebot unverzichtbar.

Um der Kernstadt Barsinghausen und den angeschlossenen Ortsteilen möglichst ein einheitliches Trinkwasser zur Verfügung zu stellen, das die Vorteile von Quell- und Grundwasser vereint, werden diese beiden unterschiedlichen Rohwässer gemischt.

Unser Wasser - mehr als H2O

In einem aufwändigen Schnellentkarbonisierungsverfahren wird zunächst der Kalkgehalt des Grundwassers im Wasserwerk Eckerde vermindert. Durch die anschließende Mischung mit dem Quellwasser der Mittelzone Deister können wir ein hervorragendes Trinkwasser mittlerer Härte bereitstellen. Es ist dazu reich an wertvollen Mineralien, z.B. Calcium und Magnesium, die für den Aufbau von Knochen und Zähnen, die Muskelfunktion und Blutgerinnung lebenswichtig sind.

Der Mineralreichtum ist gleichzeitig Ursache für den guten Geschmack unseres Trinkwassers.

Kontrolle ist notwendig

Um den hohen Qualitätsstandard unseres Trinkwassers zu sichern, unterziehen wir es einer strengen Kontrolle, die weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausgeht. Über 130 Inhaltsstoffe werden analysiert. Nicht wenige Parameter werden täglich überprüft. Damit sichern wir für Sie eine gleichbleibende Qualität.

Nehmen wie es kommt

Als Versorgungsunternehmen haben wir bereits viel für die Entkalkung Ihres Trinkwassers und damit für seine gute technische Verwendbarkeit (z.B. waschen) getan. Eine weitere Verminderung der Härtebildner Calcium und Magnesium ist aus gesundheitlicher Sicht nicht ratsam. Aus diesem Grund können Sie auf die Verwendung von Ionenaustauschern und weiterer Geräte zur Wasserenthärtung verzichten.

Dem Wasser verpflichtet

Damit auch für nachfolgende Generationen in Barsinghausen unbelastetes und gesundheitlich hervorragendes Wasser zur Verfügung steht, engagieren wir uns stark für vorbeugende Grundwasserschutzmaßnahmen (Ökopool Eckerde).

Durch freiwillige Bewirtschaftungsbeschränkungen und Verträge im Wasserschutzgebiet Eckerde helfen die Landwirte mit, dass aus den Niederschlägen über das Sickerwasser einwandfreies Grundwasser (Rohwasser) wird.

Der Natur auf der Spur

Was für die Natur gut ist, kann für unser Grundwasser nicht schlecht sein. Deshalb haben wir rund um die Brunnenfassung Eckerde im Schutzgebiet II landwirtschaftliche Flächen erworben und in Dauergrünland umgewandelt bzw. mit Hecken und Feldhölzen bepflanzt. So wird dieser Bereich seiner besonderen Schutzfunktion gerecht, nämlich dem Naturschutz, dem Landschaftsschutz und dem Grundwasserschutz - auch für nachfolgende Generationen.

Wassersparen ohne Mangel

Wir alle können viel zur sinnvollen Nutzung des wichtigen Lebensmittel Wasser tun.

  • Wenn es gelingt, durch Wassersparen die natürlichen Bedingungen zu erhalten und zu bewahren,
  • wenn durch Wassersparen unsere Ansprüche an die Hygiene nicht leiden müssen,
  • wenn Wassersparen nicht dazu führt, mehr Chemikalien zu verwenden,
  • wenn Wassersparen nicht Mangel bedeutet,

dann ist Wassersparen vernünftig.